Dienstag, 25. September 2012

Northern Ireland after one year

Hallo zusammen! 
Mittlerweile bin ich lebendig und gesund wieder zuhause angekommen. Die letzten vier Wochen waren nochmal ein echtes Highlight und ein würdiger Abschluss des Jahres. Auch wenn man mit den Erinnerungen an all die Erlebnisse zurückkehrt, die über das ganze Jahr verteilt entstanden sind, ist es komisch zu realisieren, dass die 12 Monate tatsächlich schon vorbei sind.
Zu meiner Freude hatte ich im letzten Monat sogar noch zweimal Besuch, nämlich von meiner Mama (die jetzt schon das dritte Mal dabei war) und meinem kleinen Bruder bzw. Simon, der tatsächlich noch für die allerletzten vier Tage meines Auslandsaufenthalts vorbeigekommen ist. Zum Ende hin hat sich das Wetter sogar noch einmal richtig Mühe gegeben, sodass einige schöne Strandbesuche, Grillfeiern und Spaziergänge möglich waren.


Helen's Bay, Bangor
Blick von meinem Lieblings-
plätzchen im Hafen
Ein Produkt der 20km
Wandertour
Abendstimmung am Hafen


Was passiert nun? Der YMCA fährt im September wieder seine Projekte hoch und generell erwacht Nordirland aus einer Art „Sommerschlaf“ – vieles war in der letzten Zeit im Pausenmodus wegen der Schulferien und weil viele Leute im Urlaub waren. Die neuen Freiwilligen, zwei deutsche Mädels und ein Spanier, sind bereits angekommen. Es ist sehr komisch sich vorzustellen, dass für diese drei gerade all das beginnt, was ich letztens abgeschlossen habe. Grundsätzlich besteht auch das Interesse einen Austausch Wuppertal – Carrickfergus in der Zukunft einzurichten, man kann also gespannt sein, was in diese Richtung noch folgen wird!
Ich bin nicht gerade ein Freund von Verabschiedungen, aber habe es trotzdem genossen am Ende noch einmal fast alle Freunde und zu sehen und ihnen auf Wiedersehen zu sagen. Ich hoffe natürlich, dass etwas aus den diversen angedachten Deutschlandbesuchen wird und ich ein paar Leuten von dort auch mal meine Heimat zeigen kann. Nichtdestotrotz soll das nicht das Ende gewesen sein – In spätestens in 1 bis 2 Jahren werde ich genug Fernweh haben um Nordirland mal wieder einen Besuch abzustatten.

Temple Bar, Dublin - eines der
letzten Wochenenden
Dort geht um 22 Uhr auf
den Straßen noch die Post ab!
Den Giant's Causeway gibt es
also auch bei Sonne...
Der letzte Blick:
die 'Isle of Man'

Seit Anfang September ist nun mein Freiwilligendienst auch offiziell mit dem „Rückkehrer Seminar“ in Kassel beendet worden. Bei wunderbarem Sommerwetter, einem coolen Haus, gutem Essen (wichtiger Begleitumstand!) und relaxter Atmosphäre konnten wir uns noch einmal an die vergangene Zeit erinnern und auch planen, wie wir unsere neugewonnene Erfahrung in Zukunft nutzen möchten.
Ich werde mich gar nicht erst daran versuchen an dieser Stelle ein allumfassendes Fazit zu ziehen, dennoch war das Jahr ein voller Erfolg und ich freue mich, diesen Schritt gegangen zu sein. Ich habe viel gelernt, erlebt und wertvolle Freundschaften geschlossen. Ich danke jedem, der aus Interesse an meinen Erlebnissen meinen Blog mitgelesen hat und habe mich besonders über das positive Feedback dazu gefreut. Schlussendlich empfehle ich jedem, der die Chance dazu hat, den Weg ins Ausland auch zu wagen. Dabei ist es meiner Meinung nach gar nicht so wichtig wohin man genau geht, jedes Umfeld bietet zwar seine ganz eigenen Herausforderungen und Möglichkeiten, der positive Effekt für einen selbst ist allerdings der gleiche und man kommt gestärkt und innerlich gewachsen wieder zurück.

Alles Gute, Colin

Freitag, 3. August 2012

Umzug (Update Teil 2)

Vor der Sommerpause der Projekte hat jede Einsatzstelle noch ihr "Summersceme" - ein zwei bis dreiwöchiges Sommerprogramm, den die Kinder / Jugendlichen den halben Tag über in den Projekten verbringen und wir auch vermehrt Ausflüge unternehmen. Den letzten Tag in Area51 ging es an die Nordküste nach Portrush (in der Nähe von Bushmills) und es war tatsächlich ein sonniger Tag! Immerhin schon der vierte dieses Jahr.

Portrush Beach
und die Rückfahrt
Das nächste große Highlight ist direkt bei mir um die Ecke gelegen - wir haben endlich die Schlüssel für das neue YMCA Gebäude übergeben bekommen! Zwar wird bis zur Eröffnung noch etwas Zeit vergehen werden, dennoch sind wir bereits mit dem gesamten Equipment des alten Zentrums umgezogen. Zwar ist meine Arbeit mit der Sommerpause der Projekte offiziell beendet, jedoch helfe ich noch freiwillig beim Umzug und den ganzen notwendigen Arbeiten im neuen und alten Gebäude mit.


Aus Platzspar-Gründen war
natürlich unbedingt notwendig
einen großen Turm aus
Umzugskartons zu bauen!
Die Ganze  Fläche des neuen
Jugendtreffs ist mit schwerem
Zeug und Akten vollgestellt
Das Highlight des Umzugs selbst war der tonnenschwere Billardtisch, den wir ins erste Obergeschoss tragen durften, weil er natürlich nicht in den Fahrstuhl passen wollte. Außerdem durfte ich gestern ein bisschen im alten YMCA wüten um die verbliebene Inneneinichtung in mundgerechte Häppchen zu zerteilen.


nach erledigter Arbeit 1
nach erledigter Arbeit 2
Damit starten wir jetzt mit einer Verspätung von nur 5 Monaten in die letzten Vorbereitungen um Area51 im September wieder zu eröffnen. Mit der Tatsache, dass ich leider von der eigentlichen Arbeit im neuen Gebäude nichts mitbekommen werde, habe ich mich schon abgefunden. Dennoch wurde schon an vielen Stellen korreckterweise angemerkt, dass ich ja jederzeit wiederkommen könne, was ich auch auf jeden Fall zu gegebener Zeit mal tun werde. Neben dem neuen YMCA soll übrigens eventuell eine Jugendherberge entstehen und unsere neuen Chefs wollen verstärkt in den internationalen Austausch einsteigen. Vielleicht ergibt sich ja zukünftig ein Wuppertal - Carrickfergus Austausch?...

Nun heißt es aber erst einmal die verbleibenden vier Wochen in vollen Zügen zu genießen. Ich bekomme diesen Monat sogar noch zweimal Besuch und dies wird auch nicht mein letzter Blogeintrag werden. Letztens wurde die 5000-Klicks Marke meines Blogs überschritten, insofern ein herzliches Dankeschön an alle Leser, die mir trotz meiner furchtbaren Schreibfaulheit der letzten Monate treu geblieben sind! Bis bald!

12 Juli (Update Teil1)

Hallo zusammen, die Zeit vergeht wie im Fluge und so ist mein Jahr in Nordirland tatsächlich schon in vier Wochen um. Natürlich soll mein Blog nicht irgendwie zum Ende hin zerfließen (jedenfalls nicht mehr, als dass er das schon ist), deswegen wollte ich noch einmal ein kleines Update über das geben, was so in den letzten Wochen passiert ist. Ich werde das Ganze in zwei Teile unterteilen, sodass es leserlich bleibt!



Im Juni habe ich gar nicht so viel unternommen, weil es in den Projekten zu dieser Zeit etwas stressig geworden ist. PAKT Woodburn und Area51 gehen über Juli / August in die Sommerpause und zum Ende hin gab es noch viel zu tun um die Projekte anständig abzuschließen. Ende Juni war jedoch Armed Forces Day – Ein Tag, an dem sich jährlich die britische Armee präsentiert und mal zeigt, was sie so drauf haben. Neben Hubschrauberstarts und –landungen vor dem Castle, Militärjets und Mörserschüssen gab es alles Mögliche an Militär zu sehen.


Welches Gebäude sehen wir hier?

Ja richtig, das war mal der Sailing Club (siehe frühere Einträge). Dieser ist leider im Juni so gut wie ausgebrannt, weil ein Verstärker sich überhitzt hat - so schnell kann's gehen! Doch auch mit Wasser wird von der Wetterseite im Moment nicht gerade sparsam umgegangen. Wegen des schlechten Wetters standen Teile von Belfast und Newcastle für kurze Zeit mal unter Wasser.



Mitte Juli war es dann endlich soweit und das ebenfalls jährliche nordirische Highlight stand vor der Tür: der 12. Juli oder der „Battle of Boyne Day“. Am 11. Juli 1690 gewann der protestantische King William of Orange die Schlacht am Fluss „Boyne“ gegen den katholischen King James, was von vielen Protestanten als „der große Sieg“ über die Katholiken angesehen wird. (Wichtig ist hierbei zu beachten, dass es sich nicht um einen religiösen, sondern einen politischen Konflikt handelt siehe Nordirlandkonflikt) Jedenfalls scheint das Ganze so wichtig zu sein, dass die Loyalisten (Protestanten) es den Nationalisten (Katholiken) unbedingt auch 300 Jahre später noch unter die Nase reiben müssen, dass sie damals gewonnen haben. Und „Highlight“ ist dabei nicht einmal übertrieben – traditionell werden in ganz Nordirland in der Nacht zum 12 Juli riesige Feuer („Bonefires“) angezündet, die man schon aus der Ferne sehen kann.


Das Bonefire am Prince-Andrew-Way
die Straße war mit Menschen gefüllt!
Dazu werden in den Monaten davor vorrangig von paramilitärischen Gruppen große Holzhaufen an bestimmten Stellen aufgetürmt und dann in der Nacht des 11 Juli, Stilecht zusammen mit einer Irlandflagge auf der Spitze, verbrannt. Der 12. Juli ist dann offizieller Feiertag und riesige Märsche des „Oranje Ordens“ (klingt wie ein holländischer Adelsverein, ist es aber nicht) ziehen mit diversen Bands durch die Straßen. Der Umzug an sich mit den ganzen unterschiedlichen Gruppierungen ist in Carrickfergus sogar recht interessant anzusehen und läuft gewaltfrei ab. In Belfast führt die Route allerdings Schnurstracks durch die katholischen Wohngebiete, deren Bewohner logischerweise nicht ganz so begeistert von der Parade sind.


So sah das Ganze vorher aus
Die machen mächtig Krach!
Es kamen dutzende Bands...


...aus Nordirland und Großbritannien


Donnerstag, 7. Juni 2012

Der Sommer war da!

Tatsächlich gibt es auch im verregneten Nordirland mal ein komplettes Wochenende Sonne! Dieses Wetter musste natürlich genutzt werden, so ging es vor zwei Wochen zuerst nach Brown’s Bay in Larne, dann mit dem Motorboot zum Helen’s Bay nach Bangor und schließlich in den Hazelbank Park in Belfast. Leider ist das gute Wetter genauso schnell wieder verschwunden, wie es gekommen ist, insofern darf man auf eine baldige Wiederholung des Ganzen hoffen.

Brown's Bay
Helen's Bay vom Boot aus
Hazelbank Park
Neuigkeiten gibt es unterdessen von neuem YMCA Gebäude. Auch wenn die Eröffnung nun wieder weiter nach hinten gerutscht ist und ich auf keinen Fall mehr regulär darin arbeiten werde (was leider sehr schade ist), konnte ich vergangene Woche mal einen Blick hinein werfen und durfte mir alles angucken. Das Center verfügt über drei Etagen, die barrierefrei erreichbar sind, automatische Türen und Licht, eine Sportshalle, einen Fitnessbereich mit Duschen, dutzende Räume und natürlich die eindrucksvolle Glasfront, die auf den bisherigen Bildern schon zu sehen war. 

die bereits bekannte Frontfassade mit
dem markanten Riesenfenster
hier das Ganze von der anderen Seite
aus der 1. Etage
ebenfalls 1. Etage: der Bereich hinter
dem Fenster (neuer Jugendclub)
und die neue helle Sporthalle, wo
natürlich noch der Boden fehlt!

Außerdem konnte ich mich letztes Wochenende mal wieder über Besuch freuen; Hajo ist für fünf Tage hinüber geflogen und hatte sogar mit dem Wetter einigermaßen Glück. In den Tagen haben wir die wichtigsten Dinge in Belfast, verschiedene Bars und einiges an Landschaft erkundet. Außerdem waren wir im brandneuen Titanic-Museum in Belfast, über das ich ja bereits berichtet hatte. Nach mehreren Stunden anschaulicher Katastrophen-Chronologie stand für uns beide fest: Wer zufällig mal in Belfast vorbeikommt, sollte sich dies auf keinen Fall entgehen lassen. Ein weiteres Highlight war die olympische Fackel, die auf ihrem Weg nach London in Carrickfergus vorbei gekommen ist, das sieht man sicher auch nicht alle Tage!

das Museum im "Titanic Quarter"
das olympische Feuer

Gut zu wissen, dass Hajo bisher gar nichts von meinem Blog wusste. Auf diesem Wege dir trotzdem noch einmal vielen Dank für deinen Besuch und die Erlebnisse der letzten Tage! :)
Wer auch mal Lust hat vorbei zu kommen, kann sich übrigens gerne mal bei mir melden! Meine Arbeit endet etwa Ende Juli, sodass ich im August noch viel Zeit dazu habe!
Mitunter haben sich übrigens auch meine Zukunftspläne konkretisiert. Nach meiner Rückkehr gegen Ende August und einem vierwöchigen Praktikum im September werde ich voraussichtlich im Oktober an der RWTH Aachen ein Studium der Elektrotechnik beginnen. Soviel aber nur dazu - jetzt zählt es ersteinmal das Beste aus der mir noch verbleibenden Zeit hier zu machen. Insofern alles Gute und bis später!

Samstag, 12. Mai 2012

Lingo Session

So fuhr ich also selbstbewusst mit meinen 8 Jahren Englisch Unterricht im Gepäck nach Nordirland, in der vollen Überzeugung, dass ich ja die Sprache meines Gastlandes sprechen und vorallendingen verstehen könnte. Direkt in den ersten Tagen wurde ich dann eines besseren belehrt, denn der (nord)irische Akzent und Slang fällt doch etwas krasser aus, als ich es erwartet hätte. Hier spricht man kein Englisch, hier wird Belfast gesprochen! Für alle, die noch nie das Vergnügen einer Konversation mit einem Nordiren hatten, hier deshalb eine kleine Einführung in den Nordirischen Akzent.

Thema 1: Geschwindigkeit / Aussprache

Beginnen wir mit der leichtesten Übung, der Geschwindigkeit. Einfach die übliche Sprechgeschwindigkeit zulasten der deutlichen Aussprache verdoppeln.
Beispiel:
Northern Ireland wird zu [Noan iand].

Thema 2: Phonetik

Weil undeutliches Sprechen noch nicht ausreicht, werden bestimmte englische Laute zusätzlich manchmal auch anders ausgesprochen.
Beispiel:
eight wird zu [eeht]
Happy Birthday to you wird zu Happy Birthday [töi jöi]

Thema 3: Grammatik

Im Englischen benutzt man ja bekannterweise für die 2. Person Singular und die 2. Person Plural das gleiche Personalpronomen (you). Um diese beiden auseinander zu halten, wird hier einfach an das Personalpronomen für die 2. Person Plural noch ein Plural -s angehangen. Im Sinne der Unterscheidung eigentlich gar nicht so schlecht!
Beispiel:
I heard about you (Plural) wird zu I heard about yous.
You (Plural) went to the cinema wird zu Yous went to the cinema.

Darüber hinaus wird die Konjunktion "but" einfach auch bei einzelnen unverbunden Sätzen am Ende benutzt. Zur Beendigung des Satzes dient auch "like".
Beispiel:
... but I didn't see you wird zu I didn't see you but.
Do you know what I  mean? wird zu Do you know what I mean like?

Durch viele Schimpfwörter (das f-Wort in verschiedensten Varianten ist das beliebteste) verleihen speziell Anhänger jüngerer Altersgruppen ihren Aussagen Nachdruck.
Beispiel:
Would you please give me that drink? wird zu Fucksake, gimme that fecking drink!

Thema 4: Slang

Sofern man sich an die Geschwindigkeit gewöhnt, die Aussprache verinnerlicht und die Grammatik verstanden hat, muss man nur noch die verschiedensten Slang Ausdrücke kennen! Ein bisschen Grundvokabular habe ich mal aufgeschrieben.

Begrüßung: What about ye?, What's the craic?, Alright son?
Verabschiedung: Cheerio! (Auf Wiedersehen)
Danke: Cheers
ja: aye!

Adjektive:
knackered - erledigt
roasting - heiß
freezing/baltic - kalt
blocked - betrunken
dear - teuer
lethal, deadly - fantastisch, toll
wee - klein
dead on, class - gut, in ordnung


An dieser Stelle nur ein kleiner Auszug von dem, was mir gerade so in den Kopf gekommen ist. Folgendes Video spiegelt die Sprache übrigens sehr authentisch wieder, auch wenn es mit Humor gestaltet ist. Wer Lust hat, kann gerne mal sein Sprachverständnis damit austesten. Viel Spaß!

Freitag, 27. April 2012

BBB - der Bilderbuchblog #1

Ich weiß, dass es viele gibt, die gerne meine langen und ausführlichen Berichte lesen. Diese neue Reihe ist all denen gewidmet, die ehr lesefaul sind oder wenig Zeit haben, aber trotzdem noch mitbekommen wollen, was ich hier alles so mache! Viel Spaß!

Minigolf


So einen coolen Minigolfplatz habe
ich in Deutschland noch nicht...
...gesehen. Das ganze war als ein
Piratennest ausgelegt und die...

...Bahnen ansich hatten eine super
Qualität. Außerdem war...
... das ganze Wasser in den Teichen
und Bächen blau gefärbt.

Belfast + Coastal Route


Auch in Nordirland gibt es ab und
zu mal schönes Wetter. Hier zu...
...sehen: die Queen's University und
die botanischen Gärten in Belfast.
Da hat meine Mama richtig Glück
gehabt, dass sie noch einmal für...
...ein paar Tage herüber geflogen ist,
da solch ein traumhaftes Wetter in...

Nordirland ehr seltener ist. Diese
wunderschönen Fotos hier sind...
...an der Nordküste entstanden und
sie sind nicht bearbeitet!


Deutschlandreise Nr. 47593678


Um mein Projekt "IndukLoad" auf
der Hannover Messe zu...
...präsentieren, ging es mal wieder
nach Deutschland. Dort hatte ich...

...die Gelegenheit Elektroauto zu
fahren, viele viele interessante...

...Dinge zu entdecken und noch etwas
für den YMCA mitzunehmen!


und zum Schluss noch eine kleine Impression aus einem Pub in Belfast. Was man sonst so an live-Musik mitbekommt ist zwar auch klasse, allerdings auf meinem Handy hoffnungslos übersteuert.

Mittwoch, 11. April 2012

Machtwechsel in Carrickfergus + Titanic

Derzeit genieße ich auch weiterhin meine Osterferien, jedoch stehen gerade zwei recht große Ereignisse an. Zum einen hatte unser scheidender Generalsekretär Bob letzte Woche seinen letzten Arbeitstag im YMCA, was bedeutet, dass wir dort eine neue Führung bekommen. Den designierten Chef Ivor durfte ich auch schon kennen lernen, er hat 25 Jahre Berufserfahrung in einem YMCA in Belfast gesammelt und scheint somit recht gut aufgestellt für die Arbeit hier zu sein. Ich bin mal gespannt, wie sich in den letzten Monaten dadurch noch so ändern wird, Baustellen gibt es jedenfalls genug.
Auf unserer physischen Baustelle hat sich indessen einiges getan. Die Fassade ist fast vollendet und die Arbeiten im Inneren haben begonnen. Wann das neue Gebäude denn nun vollendet ist, konnte mir Ivor allerdings noch nicht genau sagen.

Zum zweiten jährt sich in drei Tagen der Untergang der Titanic zum 100. Mal. Da diese bekanntlich in Belfast gebaut wurde (gelbe Kräne!), wird hier am Wochenende sicher viel los sein. Bereits vor 10 Tagen wurde dort ein neues, gigantisches Museum eröffnet, welches ich sicher auch noch besuchen werde, wenn ich denn mal Karten dafür bekomme. Das Gebäude wurde jedenfalls letztes Wochenende mit viel Tamtam und Pyrotechnik eröffnet, was auch von den billigen und kostenlosen Plätzen am Hafen sehr eindrucksvoll zu sehen war!

die Wände des Gebäudes dienten
als Projektionsfläche

das hat gescheppert

Heute halte ich mich mal kurz. Zum Abschluss gibt es für alle Interessierten allerdings noch einen kleinen Bericht von Spiegel Online über die Eröffnung des Museums. Ich hoffe dann in naher Zukunft weitere Einblicke in das Innenleben dieses Gebäudes liefern zu können!